
Das bin ich
Gregor Spiegel
bei Erstellung der Webseite (2026)
64 Jahre alt verheiratet
Ich bin heute hier, weil ich es möchte.
Nach vielen Jahren im Beruf bin ich seit 2025 im Ruhestand. Eigentlich könnte ich es dabei belassen. Aber mir fehlen die Gespräche, der Austausch, unterschiedliche Sichtweisen – und vor allem das Gefühl, Menschen mit meinen Erfahrungen etwas mitgeben zu können.
Gegen Ende meiner beruflichen Laufbahn bin ich eher zufällig mit Hypnose zur Stressbewältigung in Berührung gekommen. Die eigene Erfahrung hat mich so fasziniert, dass ich mich darin ausbilden ließ. Mich interessiert seitdem besonders, was Menschen bereits in sich tragen – und wie sie lernen können, dieses Potenzial gezielt zu nutzen. Als Ingenieur möchte ich dabei nicht einfach glauben, sondern verstehen. Deshalb bilde ich mich kontinuierlich weiter und beschäftige mich auch mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Wirkung und Wirksamkeit. Das hilft mir, meine eigenen Qualitätsvorstellungen in meinem Coaching zu erfüllen.
Menschen und Technik haben mich immer begleitet
Mein Vater starb früh. Schon während meines Studiums übernahm ich deshalb seinen kleinen Radio- und Fernsehtechnikbetrieb. Das war früh Verantwortung – und gleichzeitig meine erste intensive Erfahrung damit, dass technische Lösungen nur dann wirklich gut sind, wenn sie beim Menschen ankommen
Später führte mich mein Weg zu Honeywell. Aus dem Projektgeschäft entwickelte sich über verschiedene Führungs- und Verantwortungsbereiche schließlich meine Tätigkeit als Field Service Manager mit Verantwortung für das gesamte Servicegeschäft und dessen Mitarbeiter. Ich kenne damit nicht nur Technik und Führung, sondern auch den Druck, der in einem globalen, matrixgeführten Unternehmen vorherrscht: unterschiedliche Interessen, hohe Erwartungen, Verantwortung für Menschen und Ergebnisse und häufig Entscheidungen unter Zeitdruck.
Dabei standen die Menschen immer im Vordergrund. Ich wollte Mitarbeiter nicht dauerhaft anleiten, sondern sie so entwickeln, dass sie selbstständig und verantwortlich handeln können. Gleichzeitig habe ich es immer gemocht, komplexe technische Zusammenhänge so zu erklären, dass mein Gegenüber sie wirklich versteht – unabhängig davon, welchen fachlichen Hintergrund er hat.
Was mir wichtig ist
Ich möchte verstehen, bevor ich etwas übernehme, und dann selbst entscheiden. Dabei hinterfrage ich gerne, ohne alles grundsätzlich infrage zu stellen. Für mich gehören Selbstbestimmung und Verantwortung zusammen. Ehrlichkeit, Fairness, Vertraulichkeit, Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang sind für mich selbstverständlich. Ebenso sorgfältige Arbeit. Schlampigkeit, Unehrlichkeit oder das Abschieben der eigenen Verantwortung auf andere kann ich nur schwer akzeptieren.
Und ich bin neugierig geblieben. Persönliche Entwicklung und Lernen gehören für mich zusammen – besonders dann, wenn etwas komplex ist und sich nicht mit einer einfachen Antwort erledigen lässt.
Wer bin ich ganz privat?
Ich bin lieber draußen als in der Großstadt, lieber am Wasser oder in den Bergen als in Menschenmengen. Seit vielen Jahren fahre ich Kajak, inzwischen vor allem längere Strecken. Musik gehört ebenfalls schon lange zu meinem Leben; ich spiele Trompete in einem Posaunenchor.
Große Gesellschaften sind nicht unbedingt meine Welt. Ich mag kleinere Gruppen und Gespräche, bei denen man wirklich miteinander spricht.
Und ich probiere gerne Dinge auf meine eigene Art aus. Beim Brotbacken mit Sauerteig habe ich mich bewusst für einen anderen Ansatz entschieden – mit alten Getreidesorten, langer kalter Führung und viel Gefühl statt standardisierter Messwerte.
Das passt eigentlich ganz gut zu mir: Ich muss nicht gegen den üblichen Weg sein. Aber ich möchte verstehen, warum er üblich ist – und dann selbstbestimmt entscheiden, welchen Weg ich gehe.